Ibraulahq

Ich wurde in Afghanistan geboren. Dort habe ich zwölf Jahre lang mit meiner Familie gelebt. Ich bin das älteste von sieben Kindern.

Ich kam ohne meine Familie, mit einer Gruppe von Männern, Frauen und Kindern nach Österreich. Um für den langen Fußmarsch körperlich gut vorbereitet zu sein, trainierte ich in meiner Heimat einen Monat lang. Meine Flucht begann in Afghanistan. Von dort aus flüchteten wir mit einem Flugzeug in den Iran. Wir gingen zu Fuß weiter in die Türkei und von dort aus nach Bulgarien. Auf der Balkanroute durchquerten wir die Länder Serbien, Kroatien und Ungarn, bis wir schließlich in Österreich ankamen.

Als Erstes mussten wir in das Flüchtlingserstaufnahmezentrum nach Traiskirchen. Von dort aus wurden wir mit vielen anderen Flüchtlingen mit einem Polizeibus nach Wien in Krisenzentren gebracht. Während meines Aufenthalts im Krisenzentrum „Drehscheibe“ wollte mich eine Familie adoptieren. Der Vater dieser Familie kam sogar vorbei und wollte mich kennenlernen. Er war sehr nett, aber ich wollte nicht, dass er mich mitnimmt. Ich habe eine Familie. Nach zwei Monaten in der „Drehscheibe“ wechselte ich in eine andere Wohngemeinschaft.

Die Flucht von Afghanistan nach Österreich dauerte zirka 20 Tage. Wir machten fast keine Pausen, wir mussten immer schnell laufen. Wir schliefen täglich nur vier Stunden, dann ging es wieder weiter.

Manchmal bin ich sehr traurig, weil ich meine Familie nicht sehen kann. Meine Eltern, meine vier Brüder und zwei Schwestern sind immer noch in Dschalalabad. Sie warten darauf, dass sie nach Österreich nachkommen können, um ein besseres Leben zu führen.

In Österreich ist es viel besser für mich. Hier kann ich lernen alles zu machen. In meinem Heimatland konnte ich weder in die Schule gehen noch arbeiten, ich hatte Angst vor den Bomben und davor verletzt zu werden. Seit ich in Österreich bin, besuche ich die Schule, treffe meine Freunde und das alles ohne Angst haben zu müssen. Hier gibt es Regeln. In Afghanistan gibt es auch eine Polizei, aber sie sind dort nicht sehr streng, dort ist alles egal.

In Österreich kann ich nach meinem Schulabschluss arbeiten. Ich möchte gerne Kfz-Mechaniker werden. Hier gefällt es mir sehr gut und für mich steht fest: Ich bleibe.

 

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ابرائول حق امینی

من متولد افغانستان هستم. حدود دوازده سال با خانواده ام آنجا زندگی کردم. من فرزند ارشد یک خانواده هفت فرزندی هستم.

من تنهایی بدون خانواده، با یک سری مرد، زن و کودک به اتریش آمدم. برای اینکه از نظر فیزیکی برای پیاده روی طولانی آماده باشم، یک ماه در کشورم تمرین کردم. از افغانستان فرار کردم. از آنجا با هواپیما به ایران فرار کردم. با پای پیاده به ترکیه و از آنجا به بلغارستان رفتم. در مسیر بالکان، از کشورهای صربستان، کرواسی و مجارستان عبور کردیم، تا زمانی که در نهایت به اتریش رسیدیم.

اول از همه، به ترایزکیرشن مرکز پذیرش پناهندگان رسیدیم.  آنجا با بسیاری از پناهندگان دیگر با یک اتوبوس پلیس به وین به مرکز مقابله با بحران برده شدیم. در طول ماندن در آنجا، خانواده ای در مرکز مقابله با بحران "کمپ" خواستار به حضانت گرفتن من شد. حتی پدر این خانواده یک بار آمد و خواست با من آشنا شود. او مرد بسیار خوبی بود، اما من نخواستم همراه او بروم. من خودم خانواده دارم. پس از دو ماه ماندن در "کمپ" به یک خوابگاه نقل مکان کردیم.

فرار از افغانستان به اتریش حدود 20 روز طول کشید.  تقریبا هیچ استراحتی در این بین نکردیم،  همیشه باید سریع و با عجله راه میرفتیم. فقط چهار ساعت در روز می خوابیدیم، سپس دوباره راه می افتادیم.

گاهی اوقات بسیار غمگین هستم که نمی توانم خانواده ام را ببینم. پدر و مادر من، چهار برادر و دو خواهرم هنوز هم در جلال آباد هستند. آنها منتظر فرصت هستند که بتوانند به اتریش بیایند و بتوانند بهتر زندگی کنند.

زندگی در اتریش برای من خیلی بهتر است. در اینجا  می توانم همه چیز یاد بگیرم. در کشورم ، نمی توانستم به سرکار یا مدرسه بروم، از بمب ها و مجروح شدن میترسیدم. از وقتی که در اتریش هستم،  به مدرسه میروم،  دوستانم را ملاقات میکنم و بدون ترس زندگی میکنم. اینجا قانون و مقررات دارد.  افغانستان نیز پلیس دارد اما آنها خیلی جدی نیستند و به چیزی دقت نمیکنند.

در اتریش، می توانم پس از اتمام مدرسه کار کنم. می خواهم مکانیک ماشین شوم. من اینجا را دوست دارم و به وضوح مشخص است که: اینجا میمانم.